§ 238 HGB –Buchführungspflicht

§ 238 HGB - Auszug aus dem Gesetz

§ 238 HGB – Auszug aus dem Gesetz

In § 238 HGB ist geregelt, dass jeder Kaufmann verpflichtet ist, Bücher zu führen. Da auch Kapitalgesellschaften die Kaufmannseigenschaft innehaben, gilt die Buchführungspflicht nach § 238 HGB auch für die GmbH und die AG. Im Absatz wird auf die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung verwiesen, die teils im Gesetz kodifiziert sind, aber daraus hinaus auch durch Gewohnheitsrecht bestimmt sind.

§ 238 HGB und Geschäftsvorfälle

Der Kaufmann hat nach § 238 HGB dafür Sorge zu tragen, dass sich die Geschäftsvorfälle in Entstehung und in der Abwicklung verfolgen lassen. Geschäftsvorfall ist dabei ein Vorgang, der Einfluss auf die Zusammensetzung des Vermögens des Unternehmens hat.

Diese Geschäftsvorfälle müssen durch den Kaufmann lückenlos erfasst werden. Sie werden gebucht. Der Kaufmann benötigt für jede Buchung einen Beleg. Es gilt der Grundsatz: Keine Buchung ohne Beleg! Die Belege können verschiedenartig gestaltet werden. In Absatz zwei wird auf eine Belegart – den Handelsbrief- näher eingegangen. Denn der Kaufmann ist nach dem § 238 HGB dazu verpflichtet, eine Kopie von versendeten Handelsbriefen zurückzuhalten. Angehörige der freien Berufe sind nicht buchführungspflichtig, da sie kein Handelsgewerbe betreiben.

Beginn und Ende der Buchführungspflicht nach § 238 HGB

Die Buchführungspflicht beginnt mit der Aufnahme eines Handelsgewerbes und endet mit Einstellung des Handelsgewerbes.

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